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POKER SHARE Texas Hold’em oder einfach Hold’em genannt, ist eine der wohl populärsten Pokerspielweisen in Europa und Nordamerika. Diese Spielart wird meist im Fernsehen übertragen und Hold’em wird bei großen Turnieren wie der „World Series of Poker“ gespielt. Die Grundlagen des Spiels werden im Folgenden beschrieben: Kartengeber und Blinds Der Spieler links vom Dealer muss den sogenannten Small Blind setzen. Dieser Einsatz beträgt meist die Hälfte des Minimaleinsatzes. (In einem $2/$4 Limit-Spiel wäre der Small Blind somit $1.) Der Spieler links vom Small-Blind muss den Big-Blind setzen. Dieser hat meist die Höhe des Minimaleinsatzes (in unserem Beispiel wäre der Big-Blind $2). Die Blinds stellen sicher, dass immer Geld im Pot liegt, um das gespielt wird. Pre-Flop Nun startet die erste Runde der Einsätze. Das Einsatzverhalten der Spieler hängt von der Stärke der Pocket-Cards ab. Der Spieler links vom Big-Blind ist der erste Spieler, der mit dem Einsätzen beginnt. Dieser ganze Prozess wird im Uhrzeigersinn fortgesetzt. Ein Spieler hat folgende Aktionsmöglichkeiten: Check – Auch schieben genannt; gibt dem Spieler die Möglichkeit auch ohne einen Wetteinsatz im Spiel zu bleiben. In der ersten Einsatzrunde ist es nur dem Spieler, der den Big-Blind gesetzt hat, erlaubt zu checken. Sollte der Pot vorher schon erhöht worden sein, bleiben nunmehr die Optionen Call, Raise oder Fold. Der Flop Der Turn Der River Der Showdown
Runde wird ein Spieler als Kartengeber festgesetzt. Welcher Spieler gerade Dealer ist, wird durch den Dealer-Chip ersichtlich, welcher vor ihm liegt. Der Dealer-Chip wechselt nach jeder gespielten Runde im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler.
Nachdem die Blind-Einsätze getätigt sind, erhält jeder Spieler zwei Karten, auch Pocket-Cards genannt, die nur dem einzelnen Spieler einsehbar sind.
Call - Mitgehen. Der Spieler bleibt im Spiel, indem er die Höhe des Big-Blinds einzahlt oder eine fällige Erhöhung mitgeht.
Raise - Erhöhung des aktuellen Spieleinsatzes.
Fold - Passen. Karten preisgeben und nicht mehr an der derzeitigen Hand teilnehmen.
Dieser Prozess geht solange, bis entweder jeder Spieler „called“ oder „folded“, falls der Pot nicht bereits gewonnen wurde.
Eine weitere Gemeinschaftskarte wird auf dem Tisch aufgedeckt und eine weitere Einsatzrunde folgt.
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte wird auf dem Tisch aufgedeckt. Eine letzte Einsatzrunde folgt.
Wenn nach allen getätigten Einsatzrunden mehr als ein Spieler im Spiel sind, kommt es zum Showdown. Die Karten aller Spieler werden aufgedeckt und der Spieler, der über die höchste Hand verfügt, gewinnt den Pot. Sollten zwei oder mehr Spieler über eine gleich starke Hand verfügen, wird der Pot aufgeteilt.
POKER SHARE POKER SHARE Omaha Hi-Lo ist eine äußerst spannende Variante von Omaha und wird von vielen Spielern aufgrund der hohen Pots geschätzt. Das Spiel wird genau mit den gleichen Regeln gespielt wie Omaha, jedoch mit einer großen Ausnahme. Zusätzlich zur Option den Pot mit der stärksten Hand zu gewinnen, ist es auch möglich mit der schwächsten Hand den Pot zu gewinnen. Die schwächste Hand wird Low- und die stärkste High-Hand genannt. Der Pot wird zwischen der High- und Low-Hand aufgeteilt. Um mit einer Low-Hand mitspielen zu können, darf die höchste Karte (zusammengesetzt aus den zwei Pocket-Karten und den drei Gemeinschaftskarten) nicht höher sein als acht. Sollten mehrere Spieler um die Low-Hand spielen, gewinnt der Spieler mit der schwächsten Kartenkombination. So schlägt zum Beispiel eine Hand mit A, 3, 4, 5, 6, eine Hand mit A, 2, 4, 5, 7, da die 6 die stärkste und niedrigste Karte darstellt. Eine Low-Hand darf keine Paare enthalten. Ferner zählen Straßen und Flushes nicht bei einer Low-Hand. Es ist wichtig festzustellen, ob ein Spieler um den High- und Low-Pot spielen kann. Die ist jedoch nur möglich, wenn unterschiedliche Kombinationen verwendet werden. Wenn sich kein Spieler für eine Low-Hand qualifiziert, geht der gesamte Pot an die beste High-Hand. POKER SHARE 7 Card Stud ist eine sehr populäre Pokervariante, die aber einige Unterschiede zum Texas Hold’em aufweist. Das Spiel erstreckt sich über fünf Einsatzrunden und jeder Spieler kann bis zu sieben Karten erhalten. Im Gegensatz zu Texas Hold’em gibt es beim 7 Card Stud keine Gemeinschaftskarten. Kartengeben Bring-in Dreierstraße Viererstraße Fünferstraße Sechserstraße Siebenerstraße - River Showdown POKER SHARE Eine qualifizierte Low-Hand darf über keine Karte verfügen, die höher ist als acht. Sollte es mehr als eine qualifizierte niedrige Hand geben, gewinnt der Spieler den Pot, der über die niedrigste höchste Karte verfügt. So schlägt eine Hand aus Ass, 3, 4, 5, 6, eine Hand aus Ass, 2, 4, 5, 7. Ein Spieler kann auch beide Teile des Pots gewinnen, wenn es keine qualifizierte niedrige Hand gibt oder wenn ein Spieler beispielsweise Ah, 7h, 3h, 4h, 5h, 6h, Jh hält. Die beste niedrigste qualifizierte Hand könnte hier unter Umständen A, 3, 4, 5, 6 sein und die höchste Hand aus Ass-Flush bestehen. 5 Card ist die ursprüngliche Variante von Stud Poker und funktioniert grundsätzlich nach den gleichen Regeln wie 7 Card Stud. Ante Deal „Bring-in" - Eine Wettrunde eröffnen Dreierstraße Viererstraße Fünferstraße – „River" (Fluss)
Omaha ist eine abgeleitete Variante vom Texas Hold’em. Es gibt hier lediglich zwei Unterschiede:
Ante
Vor dem eigentlichen Spielbeginn ist jeder Spieler verpflichtet, einen geringen Grundeinsatz, den sogenannten Ante zu setzen.
Nach dieser Einsatzrunde erhält jeder Spieler zwei verdeckte, sowie eine für alle ersichtliche Karte.
Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte ist verpflichtet, als erster den „Bring-in“ zu setzen. Dieser kann entweder die Hälfte des kleinen Einsatzes oder der kleine Einsatz selbst sein. (in einem $5 oder $10 Spiel kann der „Bring-in“ somit entweder $2,5 oder $5 sein).
Sollten zwei oder mehr Spieler einen gleichen niedrigen Kartenwert haben, ermittelt sich die Rangfolge nach der Kartenfarbe. Die Wertigkeit für die Kartenfarbe ist Pik, Herz, Karo und Kreuz in absteigender Reihenfolge.
Als nächstes erfolgt die erste Einsatzrunde, die der Spieler startet, der links von demjenigen Spieler sitz, der den „Bring-in“ gemacht hat.
Nun erhält jeder Spieler eine weitere offene Karte, die sogenannte Viererstraße. Jener Spieler, der jetzt den höchsten aufgedeckten Pokerwert hält, beginnt die nächste Einsatzrunde. Dieser Spieler kann entweder checken oder einen kleinen Einsatz (in unserem Beispiel $5) setzen. Sollte er über ein offenes Paar verfügen, kann er bereits den gesamten Einsatz ($10) setzen.
Jeder Spieler erhält anschließend die Fünferstraße, eine weitere aufgedeckte Karte. Nun beginnt wieder derjenige Spieler mit der höchsten aufgedeckten Hand mit setzen. Checkt der Spieler jedoch nicht, ist er verpflichtet mindestens den großen Einsatz ($10) zu setzen.
Danach erhält jeder Spieler eine verdeckte Karte, die Sechserstraße und wieder beginnt jener Spieler mit der höchsten offenen Pokerhand zu setzen.
Die siebte und letzte Karte, die „Siebenerstraße“ oder „River“ erhält wieder jeder Spieler verdeckt. Der Spieler, der nach der Sechserstraße die Einsatzrunde eröffnet hat, beginnt auch diese Setzrunde.
Sollte nach allen Runden mehr als ein Spieler im Spiel verbleiben, kommt es zum Showdown, dem Aufdecken der Karten. Der Spieler mit der stärksten Pokerhand, die aus fünf seiner sieben Karten gebildet wird, gewinnt den Pot.
7 Card Stud Hi-Lo funktioniert prinzipiell nach den gleichen Regeln wie das klassische 7 Card Stud, nur dass wie bei Omaha Hi-Lo der Pot zwischen der höchsten Hand und einer qualifizierten niedrigen Hand aufgeteilt wird.
POKER SHARE
Um eine Runde zu beginnen, bezahlt jeder Spieler einen Pokereinsatz, welcher ein Bruchteil eines kleineren Wetteinsatzes ist, z.B. in Chip-Anteilen von $10/$20 könnte die Ante $1 betragen.
Allen Spielern wird eine verdeckte Karte und eine offen gegeben.
Als nächstes erhält jeder Spieler zwei Karten. Eine offene und eine verdeckte Karte. Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte ist verpflichtet, als erster den Bring-In zu setzen. Dieser kann entweder die Hälfte des kleinen Einsatzes oder der kleine Einsatz selbst sein. (In einem $5/$10 Spiel kann der „Bring-in“ somit entweder bei $2,5 oder $5 liegen).
Sollten zwei oder mehr Spieler den gleichen niedrigen Kartenwert haben, ermittelt sich die Rangfolge nach der Kartenfarbe. Die Wertigkeit für die Kartenfarbe ist Pik, Herz, Karo und Kreuz in absteigender Reihenfolge. Das Wetten findet im Uhrzeigersinn statt, beginnend mit dem „Bring-in“.
Nun erhält jeder Spieler eine weitere aufgedeckte Karte, die sogenannte Dreierstraße. Der Spieler, der nun den höchsten aufgedeckten Pokerwert hält, beginnt die nächste Einsatzrunde. Dieser Spieler kann entweder checken (sozusagen eine Runde aussetzen) oder einen kleinen Einsatz (in unserem Beispiel $5) setzen. Sollte er über ein offenes Paar verfügen, kann er bereits den gesamten Einsatz ($10) bringen.
Es folgt die Viererstraße. Hierbei erhält jeder Spieler eine weitere aufgedeckte Karte. Es beginnt wieder derjenige Spieler, der den höchsten aufgedeckten Wert hat. In dieser Runde muss jedoch mindestens der große Einsatz ($10) gesetzt werden.
Nun folgt die Fünferstraße oder der „River“, wo wieder eine aufgedeckte Karte ausgegeben wird und eine weitere Einsatzrunde folgt.
Sollten mehr als ein Spieler am Ende eines Spiels verbleiben, kommt es zu einem Showdown. Es gewinnt der Spieler mit der stärksten Hand, aus der sich der Wert aus allen fünf Karten zusammensetzt.























